Geschäftsbericht 2018/19

von Dietmar Eberle
zumtobel group

Der renommierte österreichische Architekt Dietmar Eberle, Baumschlager Eberle Architekten, gestaltete in Zusammenarbeit mit Sascha Lötscher von Gottschalk+Ash Int’l, Zürich, den diesjährigen künstlerischen Geschäftsbericht der Zumtobel Group. Die 28. Edition widmet sich dem Zusammenspiel von Licht und Raum aus der architektonischen Perspektive sowie dem Sichtbarmachen von Licht durch starke Kontraste.

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    „Hauptdarsteller“ der Edition 2018/19 sind mit Licht inszenierte und schwarz-weiß fotografierte Modellbauten, die im Zuge der Professur von Prof. Dietmar Eberle an der technisch-naturwissenschaftlichen Hochschule ETH Zürich in der Arbeit mit seinen Studenten entstanden sind. Eberle und Lötscher widmen sich dem Zusammenspiel von Licht und Raum aus der architektonischen Perspektive sowie dem Sichtbarmachen von Licht durch starke Kontraste. Die Fotografien sind im Buch von Dunkel nach Hell angeordnet, um das Licht besser sichtbar zu machen. Grobe Raster für große Bilder und feine Raster für kleine Bilder untermalen zusätzlich die Sichtbarkeit von Licht. Es ist ein Aufeinandertreffen von Kontrasten – dunkel/hell, Schwarz/Weiß – die teilweise ineinander verschmelzen und dadurch weicher werden.

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      GB2019_Eberle_03
      Layout und Typografie als gestalterische Mittel schließen sich den Fotografien an und bewegen sich parallel dazu von Dunkel nach Hell, spielen mit dynamischen Platzierungen und Größen sowie der Kombination von Dichte und Distanz. Das Kunstbuch beginnt mit hartem Weiß auf Schwarz, findet in der Mitte zu einem Dreiklang, Schwarz und Weiß auf grauem Papier, und schließt am Ende mit hartem Schwarz auf Weiß. Großzügige Seiten mit viel unbedruckter Fläche geben Licht und wechseln sich im Gegensatz dazu mit recht kompakten Typografien, die in ihrer Optik eher dunkel erscheinen, ab.
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        „Architektur besteht nur aus Licht und Schatten. Licht ist das zentrale Moment in der Architektur, über das uns die Welt überhaupt erst erscheint und sichtbar wird. Insofern ist Licht etwas Selbstverständliches, etwas Natürliches. Die Studentenarbeiten, die ich im Geschäftsbericht verwende, sind alle geprägt vom Umgang mit Licht. Dieser Geschäftsbericht ist eine Idee, die vor uns liegende Zeit zu beschreiben. Das, was die Studenten in diesen Arbeiten dokumentieren, wird die architektonische Realität in unserer Gesellschaft in 15 bis 20 Jahren sein.“ Prof. Dietmar Eberle, Baumschlager Eberle Architekten

        „Das verbindende Element ist der Verlauf von Schwarz zu Weiß, und dem ist alles untergeordnet. Es geht um das Sichtbarmachen von Licht mittels der Gestaltung. Wir haben beispielsweise die großen Bilder stark aufgerastert und mit diesem groben Raster wird das Licht selbst zum Darsteller – das Licht scheint durch. Im Gegensatz dazu macht bei den kleinen scharfen Bildern erst das Licht selbst das Bild sichtbar.“ Sascha Lötscher von Gottschalk Ash+Int’l

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        Video

         Video zum künstlerischen Geschäftsbericht 2018/19
        © Andreas Waldschütz

         

        Video

        Video zur Light Talks-Veranstaltung: Präsentation des Geschäftsberichtes im Lichtforum in Dornbirn.
        © Maex Holzer, Zero Division

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