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Innovationspreis für Tridonic: LED-Herstellungsverfahren ausgezeichnet
13.12.2013
Tridonic Jennersdorf ist erneut unter den Preisträgern des Burgenländischen Innovationspreises und erzielte in diesem Jahr den dritten Platz in der Kategorie Großunternehmen. Ausgezeichnet wurde ein neues Herstellverfahren für LED-Lichtquellen mit deutlicher Energieeinsparung.

Das ausgezeichnete Projekt heißt „Schnellaushärtung von Farbkonversionsmittel auf Silikonbasis“. Ein Konversionsstoff wird in Tröpfchenform auf eine blau emittierende LED aufgetragen und so erzeugt die Lichtquelle Weißlicht in verschiedenen Lichtfarben. Die Silikone werden typischerweise in Konvektionsöfen mit zwei Stunden Aushärtezeit behandelt. Der neue Prozess bei Tridonic arbeitet mit mittelwelligen Infrarotstrahlern und vernetzt das Silikon in nur einer Minute. Die eingesetzte Energie verringert sich auf nur noch 40 % des bisherigen Bedarfs. Zusätzlich ermöglicht die neue Technologie eine Qualitätsverbesserung, da mit der Vernetzung die Verformung des Silikontropfens immer gleichförmig ist. Damit kommt es zu deutlich weniger Streuung in der Lichtabstrahlung, das Licht kann noch besser ausgerichtet werden.

Die Innovation kommt überwiegend im Bereich Allgemeinbeleuchtung in Spot Light Engines (SLE) zur Anwendung. Diese LED-Produkte finden dann ihren Einsatz in Büros, Hotels, Krankenhäusern, Shops und Ausstellungen.

Tridonic Jennersdorf erreichte bereits zum dritten Mal eine Auszeichnung beim Burgenländischen Innovationspreis. Mit dem Projekt „Nano – Sonnen aus dem Burgenland“ überzeugte das Unternehmen 2012 die Jury und ging, wie bereits im Jahr 2004, sogar als Gesamtsieger hervor.




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Peter Nemeth, LH-Stv. Franz Steindl, Josef Spindler, Steffen Riemer, LH Hans Niessl, Günter Perner, Franz Kast

Peter Nemeth, LH-Stv. Franz Steindl, Josef Spindler, Steffen Riemer, LH Hans Niessl, Günter Perner, Franz Kast