Archiv News Nachhaltigkeit

Zumtobel Gruppe spendet 10.000,-- Euro für die Flutopfer auf dem Balkan
04.06.2014
Auf Initiative des Werkes in Dornbirn hat sich der Vorstand der Zumtobel Gruppe spontan bereit erklärt, 10.000,-- Euro an die internationale Hilfsorganisation CARE für die Opfer der Flutkatastrophe am Balkan zu spenden.

Viele Mitarbeiter stammen aus den betroffenen Gebieten bzw. haben Familien und Freunde dort. Eine der schwersten Flutkatastrophen hat in Bosnien und Herzegowina, Serbien und in Teilen Kroatiens große Zerstörungen verursacht. Allein in Serbien wurden bisher 30.000 Menschen evakuiert. Manche Gemeinden und Städte sind komplett überflutet. In Bosnien wurden über 2.000 Erdrutsche registriert. Zahlreiche Gemeinden sind von der Strom- und Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Es fehlt an Nahrungsmitteln, Trinkwasser und medizinischer Hilfe.

Mit der finanziellen Spende unterstreicht der Vorstand der Zumtobel Gruppe seine Verbundenheit zu den Mitarbeitern. „Ich freue mich sehr“, sagt der Vorsitzende des Arbeiterbetriebsrates Richard Apnar, „dass der Vorstand so offen reagiert hat und die Unterstützung umgehend zugesagt hat. Viele unserer Mitarbeiter und deren Familienangehörige haben oder kennen Menschen, die vom Hochwasser betroffen sind. Mit unserer Spende kann den Notleidenden im Balkan auf schnelle und unkomplizierte Art geholfen werden."

30,- Euro kostet die Reinigung von 2.000 Liter lebensrettendem Trinkwasser für Familien in Not. Ein CARE-Überlebenspaket mit den wichtigsten Hilfsgütern kostet 80,-- Euro.

In Bosnien hat CARE bereits Verteilungen von Wasserpumpen durchgeführt und wird dies in den nächsten Tagen ausbauen. In der serbischen Hauptstadt Belgrad verteilt CARE Hilfspakete an jene Familien, die aus der benachbarten Stadt Obrenovac evakuiert wurden. „Wir verteilen Babymilch an jene Familien, die jetzt dringend Hilfe brauchen und hoffen, in den nächsten Tagen weitere Hilfsgüter beschaffen zu können“, berichtet CARE-Mitarbeiterin Vesna Jovanović aus Belgrad.

Der Bedarf ist enorm. Sumka Bucan, Regionaldirektorin für den Balkan, rechnet damit, dass die CARE-Teams noch einige Monate Hilfe leisten müssen und ruft dazu auf, CARE mit Spenden zu unterstützen: „Die serbischen und bosnischen Gemeinden, in denen CARE jetzt Hilfe leistet, waren bereits vor der Katastrophe sehr arm. Jetzt stehen sie vor dem Nichts und müssen ihr Leben komplett neu aufbauen."


Artikel teilen




Foto

Mitarbeiter und Betriebsräte aus Dornbirn bei der Scheckübergabe an Eva Brunner, CARE Österreich WEST (links im Bild).
Mitarbeiter und Betriebsräte aus Dornbirn bei der Scheckübergabe an Eva Brunner, CARE Österreich WEST (links im Bild).