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Ad-hoc Meldung: Bericht zum 1. Quartal (Mai – Juli 2013) der Zumtobel AG
03.09.2013
Dornbirn / Österreich – Die Zumtobel Gruppe konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Mai – Juli 2013) trotz eines leichten Umsatzrückgangs die Verbesserungen beim operativen Ergebnis weiter fortsetzen. In einem unverändert schwierigen konjunkturellen Umfeld ging der Konzernumsatz im ersten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,4% auf 309,3 Mio EUR (Vorjahr: 323,4 Mio EUR) zurück. Weiterhin sehr erfreulich hat sich der Umsatz mit innovativen LED-Produkten entwickelt: In den ersten drei Monaten wurden 89,3 Mio EUR mit LED-Produkten umgesetzt. Dies entspricht einem Wachstum von 49,7%, der LED-Anteil am Konzernumsatz liegt nun bei 28,9% (VJ: 18,4%).

Betrachtet nach Segmenten zeigen sich im ersten Quartal Verschiebungen hinsichtlich der Wachstumsdynamik. Im Komponentensegment (Marke Tridonic) konnte erstmals nach sieben Quartalen wieder ein Wachstum erreicht werden. Dabei konnte das Wachstum mit LED-Produkten (+56,4%) erstmalig die rückläufige Nachfrage nach magnetischen und elektronischen Vorschaltgeräten mehr als ausgleichen. In Summe stieg der Segmentumsatz um 1,6% auf 99,7 Mio EUR (VJ: 98,1 Mio EUR). Die Umsatzentwicklung im Leuchtensegment (Marken Zumtobel / Thorn) war hingegen von der weiterhin enttäuschenden Branchenentwicklung im gewerblichen Hochbau belastet. Der Segmentumsatz ging im Berichtsquartal um 5,4% auf 229,9 Mio EUR zurück (VJ: 243,0 Mio EUR).

Trotz des Umsatzrückgangs verbesserte sich das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (ber. EBIT) um Vergleich zur Vorjahresperiode um 40,7% auf 17,7 Mio EUR (VJ: 12,6 Mio EUR). Das entspricht einer Umsatzrendite von 5,7% (VJ: 3,9%). Beide Segmente profitierten von den Restrukturierungsmaßnahmen aus dem Vorjahr, die darauf abzielten, die Kostenstrukturen an das niedrigere Umsatzniveau anzupassen, sowie von der Weiterentwicklung des Produktportfolios. Darüber hinaus profitierte das Unternehmen von Entlastungen beim Materialaufwand. Aufgrund des im Juni beschlossenen Ausstiegs aus der Magnetik-Technologie wurden im ersten Quartal 13/14 negative Sondereffekte in Höhe von 6,9 Mio EUR verbucht. Diese führten zu einem Rückgang des Periodenergebnisses von 8,6 Mio EUR im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 6,7 Mio EUR.

Dank eines konsequenten Bestands- und Forderungsmanagements kam der Working Capital-Bestand mit 223,7 Mio EUR deutlich unter dem Niveau des ersten Quartals des Vorjahres (VJ: 258,6 Mio EUR) zu liegen. In Folge dessen konnte auch der Free Cashflow mit minus 23,4 Mio EUR (VJ: minus 27,1 Mio EUR) erneut verbessert werden. Die Qualität der Bilanzstruktur ist nahezu unverändert. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich leicht von 35,9% am 30. April 2013 auf nun 35,6%. Die Nettoverbindlichkeiten stiegen gegenüber dem Bilanzstichtag am 30. April im saisonal üblichen Muster um 35,1 Mio EUR auf 148,3 Mio EUR (VJ Q1: 158,4 Mio EUR), so dass sich der Verschuldungsgrad (als Quotient von Nettoverbindlichkeiten zum Eigenkapital) gegenüber dem Bilanzstichtag von 31,7% auf 42,3% verschlechterte.

Seit Vorlage des Jahresergebnisses vor zwei Monaten hat sich das makroökonomische Umfeld nicht grundlegend geändert. Eine konjunkturelle Entspannung ist derzeit nicht erkennbar und die Visibilität weiterhin sehr gering. Im Lichte der hohen Planungsunsicherheit ist eine verlässliche Umsatz- und Ergebnisprognose zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach wie vor nicht möglich. Neben der Kosteneffizienz stehen im laufenden Geschäftsjahr vor allem Fortschritte in der strategischen Entwicklung der Marken im Vordergrund.

Pressekontakt
Astrid Kühn-Ulrich
Head of Corporate Communications
Tel. +43-(0)5572 509-1570
astrid.kuehn@zumtobel.com

Kontakt Investor Relations
Harald Albrecht
Head of Investor Relations
Tel. +43-(0)5572 509-1125
harald.albrecht@zumtobel.com 




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