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Steigerung des Absatzes mit energieeffizienten Produkten

Um Umwelt und Kunden gerecht zu werden, sind die Marken der Zumtobel Gruppe bestrebt, den Anteil ihres Umsatzes mit energieeffizienten Produkten kontinuierlich zu erhöhen. So fördern die Marken Thorn und Zumtobel den Austausch von Leuchten mit magnetischen durch Leuchten mit elektronischen bzw. elektronisch dimmbaren Vorschaltgeräten.


 Thorn

Thorn startete 2009 in UK die Kampagne „Goodbye switchstart, hello high frequency“, die zum Ziel hat, den Wechsel von magnetischen auf elektronische Vorschaltgeräte voranzutreiben. Thorn setzt dabei neben einer breiten Kommunikation auf Maßnahmen im Vertrieb, um den Einkauf über den Großhandel zu vereinfachen. Mit der „E-Control“-Kampagne in Nordeuropa geht Thorn im Sommer 2010 den nächsten Schritt, um den Absatz von Leuchten mit elektronisch dimmbaren Vorschaltgeräten zu steigern. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008/09 möchte Thorn den Anteil von Leuchten mit magnetischen Vorschaltgeräten am Umsatz bis zum Geschäftsjahr 2011/12 auf 14% (von 52%) senken. Zudem ersetzt Thorn beispielsweise zum April 2010 die absatzstarke „PopPack Leuchte“ mit magnetischem Vorschaltgerät durch eine energieeffizientere, elektronische sowie durch eine elektronisch dimmbare Version.

 Zumtobel

Die Marke Zumtobel hat sich im Rahmen der Kampagne „dim2save“ für den Umstieg auf Leuchten mit elektronisch dimmbaren Vorschaltgeräten bis zum Geschäftsjahr 2010/11 eine Erhöhung des Anteils von Leuchten mit dimmbaren Vorschaltgeräten auf 20% - gemessen an der Gesamtstückzahl – zum Ziel gesetzt.

 Tridonic

Auch die Marke Tridonic hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil am Umsatz mit energieeffizienten Produkten kontinuierlich zu steigern. Folgende Produkte wurden als besonders energieeffizient definiert: elektronische Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen und HID-Lampen, elektronisch dimmbare Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen, alle LED-Produkte, elektronische Transformer, Lichtsteuerungsgeräte. Der Umsatzanteil dieser Produktgruppen lag im Berichtsjahr bei 65,5% am Gesamtumsatz. Bis zum Geschäftsjahr 2013/14 strebt Tridonic an, diesen Wert auf 80% zu steigern.
Vorreiter beim Erstellen einer Ökobilanz

Zur systematischen Untersuchung von Produkten auf ihre Umweltauswirkungen und Einsparungspotentiale werden in der Regel Ökobilanzen bzw. Lebenszyklusanalysen herangezogen. Bislang werden diese von den Marken manuell erstellt. Ihre Ergebnisse werden in Umweltdeklarationen dokumentiert. In der Ökodesign-Richtlinie der EU wurden zur Orientierung die Normen ISO 14040 und ISO 14044 empfohlen. Allerdings wurde bislang kein internationaler Standard für Ökobilanzen speziell im Leuchtengeschäft etabliert. Daher entwickelte die Zumtobel Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bauen und Umwelt e.V. spezifische Kriterien in Form von „Product Category Rules“ (PCR) für Lampen, Betriebsgeräte und Leuchten. Diese werden nun in Verbindung mit den Normen ISO 14040 und ISO 14044 eingesetzt. Für Umweltdeklarationen in der Zumtobel Gruppe wurde im Herbst 2009 eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, um einen gruppenweiten, einheitlichen Ansatz etablieren zu können. Ziel ist, Kunden über den Online-Produktkatalog auf den Markenwebsites Umweltdeklarationen mit einem Zertifikat zur Verfügung zu stellen. Die Marken Zumtobel und Thorn haben bereits begonnen, Umweltdeklarationen zu erstellen, und werden dies kontinuierlich über die nächsten Jahre auf alle Produkte ausweiten.