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Abfall & Recycling

Die Abfallmenge stieg im Lighting Segment im Berichtszeitraum um etwa 9 % auf 6.617 t, v. a. weil im Werk Spennymoor erstmalig auch der produzierte Ausschuss zum Abfall hinzugerechnet wurde. Im Components Segment sank die Abfallmenge im Berichtsjahr um etwa 2,8 % auf 4.073 t. Die Recyclingquote liegt im Lighting Segment bei 88,6 %, im Components Segment bei 91 %.

Bereits bei der Produktentwicklung werden die Vermeidung von Abfällen in der Produktion und die Möglichkeit des Recyclings des Endproduktes beachtet. Ein nach dem Managementansatz Lean Six Sigma optimierter Herstellungsprozess reduziert zusätzlich Abfälle und Ausschuss in der Produktion. In den Werken Ennenda und Jennersdorf konnte durch verschiedene Maßnahmen im Bereich der Abfalltrennung innerhalb eines Jahres der Anteil des Restmülls am Gesamtabfall um 47 % bzw. 38 % reduziert werden. Dazu beigetragen haben insbesondere Karton- und Kunststoffrecycling bzw. mehr Umlaufverpackung.

Die Trennung des Abfalls nach Kunststoffen, Holz, Papier, Karton, Metallen, Magnetik- und Elektroschrott erfolgt in allen Standorten und ermöglicht eine optimale Wiederverwertung. Gefährliche Abfälle sind Schmierstoffe, Öle, Lackreste und Filterrückstände aus der Abwasserreinigung, Harzabfälle, Lösemittel, Lacke, Klebstoffabfälle etc. die durch lokale Entsorgungsunternehmen verwertet oder entsorgt werden.

Neben der Vermeidung von Abfällen in den Prozessen tragen Schulungen und Mitarbeitersensibilisierungen zum Thema Abfall und Recycling dazu bei, dass Abfall reduziert und fachgerecht entsorgt wird.