Investor News

Ad-hoc Meldung: Bilanzergebnis Zumtobel Gruppe 2007/08:
30.06.2008
  • Konzernumsatz steigt auf 1.282,3 Mio EUR (+ 3,9%)
  • Währungsbereinigtes Wachstum von 5,5%,
  • Weitere Verbesserung der EBIT-Marge um 50 Basispunkte auf 9,6%
  • Dividendenvorschlag von 70 Cent je Aktie
  • Ausblick: Wechselkurseffekte, Kostensteigerungen und Konjunkturabkühlung beeinträchtigen
  • Wachstum und Profitabilität

Dornbirn/Österreich – Die Zumtobel Gruppe erreichte im Berichtsjahr einen Konzernumsatz von 1.282,3 Mio EUR (Vorjahr: 1.234,0 Mio EUR), dies entspricht einem Wachstum von 3,9%. Aufgrund der Euroaufwertung schwächten Währungseffekte in Höhe von insgesamt rund 20 Mio EUR die Wachstumsdynamik des internationalen Lichtkonzerns. Währungsbereinigt hätte das Umsatzwachstum mit + 5,5% auf Vorjahresniveau gelegen.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern bereinigt um Sondereffekte) verbesserte sich von 112,3 Mio EUR im Vorjahr auf 123,0 Mio EUR (+ 9,5%). Damit konnte die Zumtobel Gruppe die EBIT-Marge von 9,1% im Vorjahr um 50 Basispunkte auf 9,6% im Berichtsjahr steigern.

Das Jahresergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Mio EUR auf 93,5 Mio EUR. Gründe für die Abweichung liegen zum einen in einem Einmalertrag im Vorjahr durch den Verkauf der Airfieldsparte (9,4 Mio EUR) sowie zum anderen in realisierten und buchmäßigen Kursverlusten aus Fremdwährungen.

Das Eigenkapital erhöhte sich im vorausgegangenen Geschäftsjahr um 72,6 Mio EUR auf 514,2 Mio EUR (VJ: 441,6 Mio EUR). Damit stieg die Eigenkapitalquote von 38,5% auf 46,5%. Die Nettoverbindlichkeiten haben sich im Berichtsjahr von 185,7 Mio EUR auf 129,0 Mio EUR weiter verringert.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung, die am 29. Juli 2008 am Konzernsitz Dornbirn abgehalten wird, eine Dividende von 0,70 EUR pro Aktie (VJ 0,50 EUR pro Aktie) vor.

Für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 erwartet die Zumtobel Gruppe ein schwächeres Marktumfeld. Neben dem unsicheren konjunkturellen Umfeld stellen weitere negative Währungseffekte und ein starker Anstieg bei Personal- und Materialkosten eine Belastung für das Geschäft des Lichtkonzerns dar. Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand beim Umsatz ein währungsbereinigtes Wachstum von rund 2% bis 3% über dem Wachstum des gewerblichen Hochbaus in Europa. Hinsichtlich der Ergebnisentwicklung hält der Vorstand für 2008/09 eine EBIT-Marge zwischen 8% und 9% für realistisch.




Artikel teilen




Downloads