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Bericht zum 1. Quartal (Mai bis Juli 2016) der Zumtobel Group AG: Zumtobel Group startet mit deutlich verbesserter Profitabilität ins neue Geschäftsjahr
06.09.2016
  • Deutlich positive Effekte aus Restrukturierungs- und Einsparmaßnahmen: Bereinigtes EBIT verbessert sich um 48,6% auf 20,1 Mio EUR
  • Periodenergebnis steigt um 36,9% auf 12,6 Mio EUR
  • Konzernumsatz sinkt um 4,9 % (währungsbereinigt um 1,4%) auf 325,7 Mio EUR
  • LED-Anteil am Umsatz erreicht 69,9%
  • Ausblick für das Gesamtjahr 2016/17: Vorstand erwartet leichte Verbesserung beim bereinigten Gruppen-EBIT

Dornbirn, Österreich – Der Lichtkonzern Zumtobel Group konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Mai bis Juli 2016) seine Profitabilität deutlich verbessern. Das bereinigte EBIT stieg auf 20,1 Mio EUR (Vorjahr: 13,5 Mio EUR). Das Periodenergebnis stieg um 36,9% auf 12,6 Mio EUR.

Währungseffekte belasten die Umsatzentwicklung
Der Konzernumsatz sank in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres im Vergleich zum guten ersten Quartal des Vorjahres um 4,9% auf 325,7 Mio EUR (Vorjahr: 342,4 Mio EUR). Diese Umsatzentwicklung wurde durch negative Währungseffekte in Höhe von 12,1 Mio EUR sowie durch die fehlenden Umsatzbeiträge aus dem Verkauf des Geschäfts mit Werbebeleuchtung („Signage“) im November 2015 belastet. Die negativen Währungseffekte sind vor allem auf die Aufwertung des Euro gegenüber dem britischen Pfund und des Schweizer Franken zurückzuführen. Bereinigt um diese Währungseffekte sank der Konzernumsatz im Berichtsquartal um 1,4%. Ein ungebrochen dynamisches Wachstum verzeichnet die Zumtobel Group im Bereich der innovativen LED-Produkte. So stieg der Gesamtumsatz mit LED-Produkten im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 10,4% und vergrößerte sich im Jahresvergleich von 60,2% auf nun 69,9%.

Betrachtet man die Regionen, so zeigt sich eine anhaltende Marktschwäche in Frankreich, Australien, dem Mittleren Osten und zunehmend auch in der Schweiz. In dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien ist die Geschäftsentwicklung nach dem BREXIT-Votum weiterhin stabil, aber von negativen Währungseffekten belastet. Demgegenüber ist die Entwicklung in den Ländern Italien, Österreich, USA sowie der Region Benelux & Osteuropa sehr erfreulich.

Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sorgen für verbesserte Profitabilität
Deutlich verbessert hat sich die Ertragsentwicklung des Lichtkonzerns. Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode trotz geringerem Umsatz um 48,6% und liegt bei 20,1 Mio EUR (Vorjahr 13,5 Mio EUR). Die Umsatzrendite (bereinigte EBIT-Marge) verbesserte sich von 3,9% auf 6,2%. Die Steigerung der Profitabilität ist vor allem auf Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen, welche die Zumtobel Group in den letzten zwei Jahren im Bereich ihres globalen Produktionsnetzwerks durchgeführt hat und damit eine Effizienzsteigerung in der Produktion erreichen konnte. Zudem tragen auch die Neuaufstellung der globalen Einkaufsaktivitäten, eine Reduzierung der Vertriebskosten durch den Abbau von Back-Office Strukturen sowie eine bessere Kostenposition von neu eingeführten Produkten zur Verbesserung der Ertragsentwicklung bei. Das Periodenergebnis im ersten Quartal stieg entsprechend deutlich um 36,9% auf 12,6 Mio EUR (Vorjahr 9,2 Mio EUR).

„Der solide Start in das neue Geschäftsjahr zeigt, dass wir mit der strategischen Neuausrichtung der Zumtobel Group und der konsequenten Umsetzung der dafür notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen auf dem richtigen Weg sind. Um die Zumtobel Group für die Zukunft erfolgreich aufzustellen, ist es für uns unumgänglich, eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur zu schaffen. Daher ist es sehr erfreulich, dass unsere Anstrengungen zur Verbesserung der Profitabilität deutlich erkennbar sind. Wir werden die Neuausrichtung der Zumtobel Group hin zu einem innovativen, software-orientierten Dienstleistungsunternehmen weiterhin mit vollem Engagement fortsetzen“, sagt Ulrich Schumacher, CEO der Zumtobel Group.

Mitarbeiterstand bei 6.778 Vollzeitkräften
Der Mitarbeiterstand ist im Vergleich zum Bilanzstichtag (30.4.2016) konstant geblieben. Die Zumtobel Group beschäftigt 6.778 Vollzeitkräfte, inklusive Leiharbeiter, ohne Lehrlinge (30.04.2016: 6.761; plus 0,3%). In Österreich hat die Zahl der Mitarbeiter innerhalb des Quartals um 53 abgenommen und liegt bei 2.311, was vor allem auf einen Abbau von Leiharbeitern zurückzuführen ist. Der Mitarbeiterstand am Stammsitz in Vorarlberg liegt bei 2.030 Vollzeitkräften (2.083 zum Bilanzstichtag 30.4.2016).

Ausblick: Entwicklung für Gesamtjahr 2016/17 weiterhin mit Unsicherheit behaftet
Im Lichte der anhaltend geringen Visibilität und der damit verbundenen Planungsunsicherheit ist eine verlässliche Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016/17 weiterhin sehr schwierig. Aufgrund der soliden Entwicklung im ersten Quartal rechnet der Vorstand der Zumtobel Group für das Gesamtjahr aber mit einer leichten Verbesserung beim bereinigten Gruppen-EBIT (Vorjahr 58,7 Mio EUR).


Pressekontakt
Simone Deitmer
Head of Corporate Communications
Tel. +43-(0)5572 509-575
simone.deitmer@zumtobelgroup.com

Kontakt Investor Relations
Harald Albrecht
Head of Investor Relations
Tel. +43-(0)5572 509-1125
harald.albrecht@zumtobelgroup.com




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